10 Minuten auf dem Rudergerät – Warum tut mein Po weh?
Das Rudergerät ist eine der effektivsten Trainingsmaschinen, um Ausdauer und Muskelkraft zu verbessern. Bei vielen Sportlern tritt jedoch ein häufiges Problem auf: Schmerzen im Gesäßbereich nach nur kurzer Zeit auf dem Gerät. In diesem Artikel wollen wir die Ursachen für diese Beschwerden ergründen und Ihnen Tipps geben, wie Sie Ihr Rudern schmerzfrei gestalten können.
Was passiert beim Rudern?
Rudern ist ein Ganzkörpertraining, das eine Vielzahl von Muskelgruppen aktiviert. Dabei werden hauptsächlich die Beine, der Rücken und die Arme beansprucht. Doch auch die Gesäßmuskulatur spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere bei der kraftvollen Abwärtsbewegung. Dies kann zu einer erhöhten Belastung des Gesäßes führen, wenn die Sitzposition oder die Technik nicht stimmen.
Ursachen für Schmerzen im Gesäßbereich
1. Sitzposition und Paddeltechnik
Eine falsche Sitzposition kann wesentliche Auswirkungen auf Ihr Trainingserlebnis haben. Wenn Sie auf dem Rudergerät sitzen, sollten Ihre Füße sicher im Riemen sitzen und Ihre Knie nicht über die Fußspitzen hinausragen. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Rücken gerade bleibt, um die Wirbelsäule zu entlasten.
2. Ungenügende Polsterung
Viele Rudergeräte sind mit einem harten Sitzplatz ausgestattet, der Druckstellen verursachen kann. Wenn Sie zu lange auf einem harten Sitz verweilen, kann dies zu schmerzhaften Beschwerden führen. Hier sind gepolsterte Rudergeräte oder spezielle Sitzkissen eine sinnvolle Investition.
3. Fehlende Gewöhnung
Wenn Sie neu im Rudern sind oder längere Zeit nicht trainiert haben, kann Ihr Körper Schwierigkeiten haben, sich an die neue Belastung zu gewöhnen. Schmerzen können ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Muskeln und Gewebe noch nicht stark genug sind, um die Belastung auszuhalten.
Wie kann man die Schmerzen reduzieren?
1. Richtiges Equipment wählen
Achten Sie darauf, ein Rudergerät zu wählen, das zu Ihrer Körpergröße passt. Zudem sollten Sie auf die Qualität des Sitzpolsters achten. Ein gut gepolstertes Kissen kann den Druck erheblich verringern.
2. Die richtige Technik erlernen
Eine saubere Technik ist entscheidend, um Verletzungen und Schmerzen zu vermeiden. Überlassen Sie nichts dem Zufall: Nutzen Sie Tutorials, um zu schauen, ob Ihre Sitz- und Ruderposition korrekt ist. Sie können auch einen Trainer um Rat fragen, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Technik anwenden.
3. Pausen einlegen und Dehnen
Kurzzeitige Pausen während des Trainings sind wichtig. Nutzen Sie diese, um Ihre Muskeln zu dehnen und den Blutfluss zu fördern. Dehnübungen für den Gesäßbereich und die Oberschenkel können helfen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu vermeiden.
Alternative Übungen zum Rudern
Falls die Schmerzen trotz aller Maßnahmen nicht verschwinden, könnten alternative Übungen hilfreich sein. Zum Beispiel kann das Fahrradfahren oder das Laufen auf einem Laufband ebenfalls eine gute Möglichkeit sein, Ausdauer zu trainieren, ohne eine übermäßige Belastung des Gesäßes zu riskieren. Alternativ kann auch Schwimmen eine gelenkschonende Auswahl sein, die weniger Druck auf das Gesäß ausübt.
Fazit
Schmerzen im Gesäß nach nur 10 Minuten auf dem Rudergerät sind weit verbreitet, können jedoch in den meisten Fällen durch Anpassungen in der Technik, Sitzposition und der Nutzung des richtigen Equipments behoben werden. Stellen Sie sicher, dass Sie regelmäßig Pausen einlegen und Ihren Körper nicht überanstrengen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Training auf dem Rudergerät sowohl effektiv als auch schmerzfrei bleibt.




