Welche Muskelgruppen werden beim Rudergerät beansprucht?

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Welche Muskelgruppen werden beim Rudergerät beansprucht?

Inhaltsverzeichnis

Welche Muskelgruppen werden beim Rudergerät beansprucht?

Das Rudergerät ist ein äußerst effektives Fitnessgerät, das in vielen modernen Fitnessstudios und auch für zuhause eine immer beliebtere Wahl darstellt. Aufgrund seines innovativen Designs und der Möglichkeit, nahezu den ganzen Körper zu trainieren, erfreut es sich großer Beliebtheit. Doch welche Muskelgruppen werden beim Training auf dem Rudergerät tatsächlich beansprucht? In diesem Artikel gehen wir gezielt auf die verschiedenen Muskelgruppen ein, die beim Rudern aktiviert werden, und beleuchten zusätzlich die Vorteile dieser Trainingsform.

Die Grundlagen des Ruderns

Bevor wir uns den spezifischen Muskelgruppen widmen, ist es wichtig zu verstehen, wie das Training auf dem Rudergerät funktioniert. Beim Rudern liegt der Fokus auf einer rhythmischen und kontrollierten Bewegung, die sowohl Kraft als auch Ausdauer beansprucht. Die Bewegungsabläufe auf dem Rudergerät lassen sich in drei Phasen unterteilen: den Auszug, die Übergangsphase und den Rückweg. Jede dieser Phasen aktiviert unterschiedliche Muskelgruppen.

Aktivierte Muskelgruppen

1. Rücken- und Schultermuskulatur

Die Rückenmuskulatur ist eine der Hauptmuskelgruppen, die beim Rudern beansprucht wird. Insbesondere der Latissimus dorsi, auch bekannt als der große Rückenmuskel, spielt eine zentrale Rolle. Während des Auszugs zieht dieser Muskel die Arme nach hinten und hilft dabei, den Oberkörper aufrecht zu halten. Auch die Schultermuskulatur, einschließlich der Deltamuskeln, wird stark beansprucht, wenn die Arme bewegt werden.

2. Armmuskulatur

Die Bizeps- und Trizepsmuskulatur wird ebenfalls maßgeblich aktiviert. Während des Auszugs wird der Bizeps beansprucht, da er die Bewegung des Arms nach hinten steuert. Im Gegensatz dazu wird der Trizeps während der Vorbereitung auf die nächste Rudereinheit aktiviert, wenn die Arme wieder in die Ausgangsposition gebracht werden.

3. Brustmuskulatur

Obwohl das Rudergerät in erster Linie als Rücken- und Beintraining betrachtet wird, sollten wir nicht vergessen, dass auch die Brustmuskeln in die Übung einbezogen werden. Sie unterstützen die Bewegung, wenn die Arme nach hinten gezogen werden, und stabilisieren dabei die Position des Oberkörpers.

4. Bauchmuskulatur

Die Bauchmuskeln spielen eine entscheidende Rolle bei der Stabilisation des Oberkörpers während des Ruderns. Sie sorgen für eine feste Körpermitte und verhindern, dass der Oberkörper während der Übung zu sehr schwankt. Eine starke Bauchmuskulatur ist entscheidend für die Effizienz der Ruderbewegung und kann das Risiko von Verletzungen verringern.

5. Beinmuskulatur

Das Training auf dem Rudergerät beansprucht auch die Beine erheblich. Insbesondere die Oberschenkel-, Waden- und Gesäßmuskulatur sind beim Rudern stark beteiligt. In der ersten Phase, dem Auszug, drücken Sie mit den Beinen gegen die Fußstützen, was einen großen Teil der Kraft erzeugt. Besonders die Quadrizeps und die hinteren Oberschenkelmuskeln (Hamstrings) sind aktiv, wenn Sie in die Druckbewegung gehen.

Vorteile des Rudertrainings

Das Rudergerät bietet nicht nur ein hervorragendes Ganzkörpertraining, sondern hat auch zahlreiche weitere Vorteile:

  • Verbesserte Ausdauer: Das Rudern ist eine großartige kardiovaskuläre Übung, die die Ausdauer stärkt.
  • Gelenkschonend: Das Training auf dem Rudergerät belastet die Gelenke weniger als viele andere Formen der Bewegung, was es ideal für Menschen mit Gelenkproblemen macht.
  • Kalorienverbrennung: Rudern verbrennt eine erhebliche Menge an Kalorien, was hilft, Gewicht zu verlieren und die Fitness zu steigern.
  • Flexibilität: Regelmäßiges Training auf dem Rudergerät kann die Flexibilität und Mobilität verbessern.
  • Stressabbau: Wie andere Formen des Ausdauertrainings kann auch Rudern helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Richtige Technik beim Rudern

Um von den beschriebenen Vorteilen zu profitieren und Verletzungen zu vermeiden, ist die richtige Technik beim Rudern unerlässlich. Hier einige Tipps zur korrekten Ausführung:

  • Halten Sie Ihren Rücken gerade und aufrecht.
  • Beginnen Sie die Bewegung mit den Beinen und nicht mit den Armen.
  • Achten Sie darauf, dass die Bewegungen fließend sind und keine abrupten Bewegungen stattfinden.
  • Atmen Sie gleichmäßig und regelmäßig während des Trainings.

Trainingsprogramme für das Rudergerät

Es gibt viele verschiedene Trainingsprogramme, die Sie auf dem Rudergerät ausprobieren können, abhängig von Ihren Fitnesszielen:

  • Krafttraining: Fügen Sie Intervalltraining hinzu, um an Kraft zu gewinnen.
  • Aerobes Training: Langstreckenrudertraining stärkt die Ausdauer.
  • Hochintensives Intervalltraining (HIIT): Schnelle, hochintensive Intervalle für maximale Kalorienverbrennung.

Insgesamt ist das Rudergerät ein extrem vielseitiges und effektives Trainingsgerät, das eine Vielzahl von Muskelgruppen anspricht und zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet. Egal, ob Sie Ihre Rückenmuskulatur stärken, Gewicht verlieren oder einfach nur fit bleiben möchten – das Rudergerät ist eine hervorragende Wahl.

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